Epochenwechsel

Alle zwei Wochen beginnt im Spiel eine neue Epoche. Ab da kann dann der Lokschuppen weiter ausgebaut, und in der Folge weitere Loks gekauft werden. Diese sind notwendig, weil die Stadt in der neuen Epoche auch neue Waren anfordert, die nur mit den neuen Loks gefahren werden können. Wer in der alten Epoche die Kupplung erforscht hat, kann auch mit den alten Loks der vorherigen Epoche noch übergangsweise die neuen Waren fahren.

Hier ein paar Tipps, wie man sich auf den Epochenwechsel vorbereiten kann:

  • Baue deine Bank weit genug aus, damit du direkt nach Epochenbeginn den Ausbau des Lokschuppens anstoßen, und dir danach jeweils Loks kaufen kannst. Zum Epochenwechsel sollte dein Bankkonto gut gefüllt sein.
  • Sammle ausreichend Forschungspunkte, damit du möglichst schnell in der neuen Epoche neue Loks erforschen kannst. Solltest du in der alten Epoche die Kupplung nicht erreicht haben, erforsche die erste Lok der neuen Epoche möglichst vollständig, da du sonst sehr lange nicht die neuen Waren fahren kannst. Zum Epochenwechsel sollten deine Forschungspunkte gut gefüllt sein.
  • Baue dein Schienennetz möglichst frühzeitig soweit aus, dass die neuen Waren zum Epochenwechsel bereits angeschlossen sind. So umgehst du unnötige Geldausgaben und Wartezeiten beim Bau der Strecken.
  • Baue deinen Bauhof aus, so dass die Bauzeiten deines Lokschuppens möglichst kurz sind.
  • Solltest du in der vorherigen Epoche bereits drei Münzen eingesammelt haben, dann löse diese erst nach Epochenstart ein und tausche sie gegen Forschungspunkte. Das erspart dir viel Zeit beim Forschen.
  • Warte mit dem Einlösen des täglichen Freiloses, bis die Epoche begonnen hat. Damit erhöhst du deine Chancen, die Bonuslok zu gewinnen.
  • Solltest du Sofortausbau-Gutscheine besitzen, dann spare sie dir bis nach dem Epochenwechsel auf. Danach kannst du diese beim Ausbau des Lokschuppens einsetzen. Dadurch kommst du viel schneller an neue Loks und hast in der Folge ein deutlich höheres Einkommen.
  • In der Regel folgt direkt auf den Epochenwechsel der Stadtaufstieg, gefolgt von einer neuen Stadtware. Bitte beachte, dass dabei Besonderes zu berücksichtigen ist.

Wer diese einfachen Tipps beachtet, der startet gut gerüstet in die neue Epoche.

Wartezeit in Betrieben

Beim Abholen von Waren enstehen in den Betrieben Wartezeiten, die teilweise sehr lang, aber auch absolut null sein können.
Im extremsten Fall gab es schon Wartezeiten von mehr als 13 Minuten pro Abholung.

Im Wesentlichen hängt die Wartezeit von folgenden Faktoren ab, von denen die meisten von den Spielern, oder den Gesellschaften beeinflussbar sind:

  • Zulieferung: Je mehr Waren in das Lager des jeweiligen Betriebes zugeliefert werden, desto weniger Wartezeit entsteht zum Aufladen der fertigen Ware.
  • Verkettung: Spieler einer Gesellschaft, die Grundwaren zuliefern, erhalten einen Bonus, der die Wartezeit verkürzt. Dabei wird für den Bonus die Ware gerechnet, von der die geringere Menge zugeliefert wird.
  • Auslastung: Je mehr Waren in einem bestimmten Zeitfenster abgeholt werden, desto länger ist die Wartezeit durch die erhöhte Auslastung des Werkes.
  • Betriebswachstum: Je höher der Betrieb entwickelt ist, desto kürzer ist die Wartezeit
  • Persönlichkeiten: manche Persönlichkeiten helfen bei der Wartezeit des Betriebes. Dann verkürzt sich die Wartezeit um 20-30%
  • Investitionen: Je mehr Geld in den Betrieb investiert wird, desto kürzer die Wartezeit.
  • Mehrheit: Die Gesellschaft, die mehr als 50% der Investitionen in einen Betrieb getätigt hat, erhält einen erheblichen Wartezeitbonus
  • Freundschaftsbonus: die Gesellschaft, die vom Mehrheitseigner des Betriebes den Freundschaftsbonus erhält, bekommt bei der Wartezeit einen 25% Wartezeitbonus.
  • Streik: beim Streik in einem Betrieb erhöht sich die Wartezeit deutlich und ist nicht beeinflussbar. Ein Streik dauert meist 8 Stunden.
  • Überstunden: bei Überstunden in einem Betrieb verkürzt sich die Wartezeit und ist nicht beeinflussbar. Überstunden dauern meist 8 Stunden
  • Sofortabfertigung: Bei der Sofortabfertigung, die man mit Gold oder Gutscheinen bezahlt, sinkt die Wartezeit auf null Sekunden.

Das mindeste, das man im Spiel tun kann, um die Wartezeit dauerhaft zu senken, ist also konsequente Zulieferung, die Mehrheit in einem Betrieb zu sichern und den Freundschaftsbonus zu vergeben. Im letzteren Fall haben also 2 Gesellschaften den Vorteil der verminderten Wartezeit.
Es ist in jedem Fall ein Fehler, die Mehrheit in einem Betrieb neutral zu belassen.

Stadtwettbewerbe

Ab der zweiten Epoche treten einmal wöchentlich jeweils fünf Städte in einem Wettstreit gegeneinander an. Es werden jeweils etwa gleich starke Städte vom System ausgewählt und können wöchentlich variieren.

Ziel dieses Wettbewerbs ist es, innerhalb von zwei Stunden so viel benötigte Stadtwaren wie möglich zu liefern.

Jede Stadt geht am Ende des Wettbewerbs mit ihrem am schlechtesten gefüllten Lagerstand in die Wertung. Die Stadt, die dieses vierte Lager am besten gefüllt hat, gewinnt. Gezählt werden nur die Tonnen, die während der Wettbewerbszeit geliefert wurden.

Die Gewinnerstadt bekommt für 24 Stunden die doppelte Lieferprämie auf alle Waren, die in die Stadt geliefert werden.

Die 2. Stadt erhält die Lieferprämie x 1,50.
Die 3. Stadt erhält die Lieferprämie x 1,25.
Die 4. Stadt erhält die Lieferprämie x 1,10.
Die 5. Stadt bleibt bei ihrer normalen Lieferprämie.

Es gibt verschiedene Taktiken, einen Stadtwettbewerb zu fahren, und ist sehr von der zu fahrenden Ware, der Lage der Betriebe und der Anzahl der Mitfahrer abhängig.

Man kann jedoch als Faustformel sagen:

  • Wer zum Stadtwettbewerb online sein kann, der fährt bis dahin die Lager seiner Betriebe mit Grundwaren voll und fährt nichts heraus.
  • Wer zum Stadtwettbewerb nicht online sein kann, der stellt vorher seine Waren auf Direkttransport. Situationsabhängig muss man teilweise auch verkettet fahren. Das muss idealerweise vorher koordiniert werden.
  • Zum Stadtwettbewerb werden alle Waren direkt gefahren. Situationsabhängig werden auf Ansage manche Waren auch verkettet gefahren.
  • Im Idealfall sind so viele Fahrer wie möglich online, und können per Stadtchat, Stadtforun, Teamspeak, etc. koordiniert werden.
  • Umstellungen einzelner Züge werden nur nach Ansage gemacht und nicht unkontrolliert selbständig. Nur so kann die Last der Betriebe und die Anlieferungen gleichmäßig verteilt werden.
  • Sollte während des Stadtwettbewerbs eine neue Ware in der Stadt angefordert werden, so wird trotzdem die bisherige Ware weiter gefahren. Die neue Ware wird erst nach dem Wettbewerb angefahren.

Wenn diese Grundregeln beachtet werden, dann steht einem erfolgreichen Stadtwettbewerb nichts im Weg.